Rechtsnationale Gruppierungen und Parteien versuchen auch in Deutschland, christliche Begriffe und Werte für ihre Ideologie und ihre politischen Vorhaben zu vereinnahmen. So wird z.B. an ein christliches Familienbild appelliert und das "christliche Abendland" als Abwehrfront gegen den Islam dargestellt.
Die Deutsche Bischofskonferenz (DBK) stellte 2024 klar, dass völkischer Nationalismus unvereinbar mit dem Christentum ist, und die Evangelische Kirche (EKD) äußerte sich ähnlich. Seitdem fordern AfD-nahe Kreise gezielt, den politischen Einfluss der Kirchen zu beschneiden.
Der Referent des Abends, Lic. theol. Günter Harmeling (Idstein), wird einen Einblick in die Thematik geben und sowohl die Unterschiede als auch die "Übergänge" zwischen christlichen Positionen und rechten Ideologien in den Blick nehmen und mit uns darüber diskutieren: