Gustav Klimt gilt heute als Ikone der Wiener Moderne. Erfahren Sie in diesem Vortrag mehr über seine künstlerische Entwicklung - von den monumentalen Dekorationsaufträgen der Ringstraßenzeit über die Gründung der Wiener Secession und den Skandal um die Fakultätsbilder bis hin zu den berühmten Goldwerken.
Dabei geht es auch um Klimts Umgang mit religiösen und mythologischen Motiven, die er aus ihrem traditionellen Kontext löst und mit Fragen von Sexualität, Vergänglichkeit, Liebe und Erlösung verbindet. Die sogenannte Goldene Periode erscheint dabei als Höhepunkt einer Entwicklung, in der sich Tradition und Moderne, das Profane und das Sakrale sowie Kunst und Kommerz auf charakteristische Weise miteinander verbinden.
Alma Hannig arbeitet als Historikerin, Ausstellungskuratorin und Museumsdirektorin in Deutschland und Österreich. Ihre Forschungsschwerpunkte sind: Politik- und Diplomatiegeschichte der Habsburgermonarchie/Österreichs und Deutschlands im 19. und 20. Jahrhundert, Erster Weltkrieg, österreichische und deutsche Friedensbewegung im langen 19. Jahrhundert sowie Provenienzforschung.