Der Erste Weltkrieg stellte Künstler vor sehr unterschiedliche Herausforderungen und veränderte ihre Lebenswege und ihre künstlerische Arbeit auf höchst unterschiedliche Weise. Erfahren Sie mehr darüber, wie Künstler wie Otto Dix, Max Beckmann, Franz Marc, Käthe Kollwitz, Oskar Kokoschka, Gustav Klimt und Egon Schiele Krieg erlebten und künstlerisch verarbeiteten - zwischen Kriegsbegeisterung, Fronterlebnis, Verwundung, Angst, Schrecken und künstlerischer Distanz.
Dabei geht es auch um die Rolle von Künstlern im Dienst der Kriegspropaganda in Deutschland und Österreich-Ungarn und um die Frage, wie stark der Krieg tatsächlich in ihre Biografien und ihr Werk eingriff. Im Mittelpunkt steht somit weniger die Frage nach "der Kunst des Ersten Weltkriegs" als nach den unterschiedlichen Lebens- und Erfahrungsgeschichten der Künstler.
Alma Hannig arbeitet als Historikerin, Ausstellungskuratorin und Museumsdirektorin in Deutschland und Österreich. Ihre Forschungsschwerpunkte sind: Politik- und Diplomatiegeschichte der Habsburgermonarchie/Österreichs und Deutschlands im 19. und 20. Jahrhundert, Erster Weltkrieg, österreichische und deutsche Friedensbewegung im langen 19. Jahrhundert sowie Provenienzforschung.
Am 04.11.2027 findet eine weitere Veranstaltung zum Ersten Weltkrieg statt. KRIEG, GLAUBE, FRIEDENSINITIATIVEN - Die Rolle der Katholischen Kirche im Ersten Weltkrieg Infos dazu finden Sie unter https://keb-bistummainz.de/webbasys/index.php?kathaupt=11&knr=27ML-9904 (bitte Link kopieren!)