Der Erste Weltkrieg stellte die katholische Kirche vor besondere Herausforderungen. Im Spannungsfeld zwischen dem universalen Friedensanspruch des Papstums und der Beteiligung vieler Katholiken an nationalen Kriegslogiken.
Im Ersten Weltkrieg bewegte sich die Katholische Kirche in einem Spannungsfeld zwischen nationaler Loyalität und päpstlicher Friedensdiplomatie. Während viele Bischöfe und Geistliche in den einzelnen Ländern die Kriegsanstrengungen unterstützten und den Krieg religiös deuteten, bemühte sich Papst Benedikt XV. seit 1914 um eine übernationale Vermittlerrolle, jedoch ohne Erfolg. Zugleich engagierte sich die Katholische Kirche stark in humanitären Fragen. Erfahren Sie mehr über das Spannungsfeld zwischen dem universalen Friedensanspruch des Papsttums und der Verstrickung vieler Katholiken in nationale Kriegslogiken.
Alma Hannig arbeitet als Historikerin, Ausstellungskuratorin und Museumsdirektorin in Deutschland und Österreich. Ihre Forschungsschwerpunkte sind: Politik- und Diplomatiegeschichte der Habsburgermonarchie/Österreichs und Deutschlands im 19. und 20. Jahrhundert, Erster Weltkrieg, österreichische und deutsche Friedensbewegung im langen 19. Jahrhundert sowie Provenienzforschung.
Am 23.09.2027 findet eine weitere Veranstaltung zum Ersten Weltkrieg statt. VON OTTO DIX BIS FRANZ MARC - Kunst und Künster im Ersten Weltkrieg Infos dazu finden Sie unter https://keb-bistummainz.de/webbasys/index.php?kathaupt=11&knr=27ML-9903 (bitte Link kopieren!)